Pressebericht BJM Regensburg

Großer Respekt für die Leistung und Organisation des Schwimmclub Regensburg bei den Bayerischen Jahrgangsmeisterschaften

Zuschauer, Trainer und Sportler zollten den SCR großen Respekt für die Organisation und den damit verbundenen optimalen Ablauf der Veranstaltung. Große Freude bei Melanie Bauer, die sich für die Organisation verantwortlich zeigt. Allen Beteiligten gilt ihr besonderer Dank für die ehrenamtliche Tätigkeit.

„Was die Organisation betrifft, wurde die Messlatte für künftige Veranstaltungen hoch aufgelegt“, so eine Trainerin aus München.

Stolz dürfen die SCR´ler auch auf die erbrachten sportlichen Leistungen sein.

Das Trainerteam Mandy Seetzen-Orth, Britta Wenske und Claus Ludwig hatten für viele ihrer teilnehmenden Schützlinge ein feines Händchen in der Vorbereitung auf diesen Höhepunkt der Saison.

Das Ziel war im Vorfeld klar formuliert: 43 Medaillen und die Aussicht wieder Regionalstützpunkt des Bayerischen Schwimmverbands zu werden.

Das Ziel der Medaillensammlung wurde in eindrucksvoller Weise erreicht. Am Ende standen 56x 1.-3. Platzierungen zu Buche. Ein tolles Ergebnis, das die Herzen der beteiligten Sportler, Trainer, Funktionären, Eltern und Schwimmfreude begeisterte.

Für das zweite Ziel wurden Gespräche aufgenommen, die sehr gut verliefen. Nun liegt es an den Verantwortlichen des BSV, dem SCR das Vertrauen zu schenken als Regionalstützpunkt die Entwicklung des Schwimmsportes in Bayern mitzugestalten.

Im Vergleich der 87 teilnehmen Vereinen waren in der Medaillenausbeute nur die Stützpunkte Nürnberg/Erlangen und die Stadtwerke München besser. Dazu muss man aber wissen, dass diese Teams aus mehreren Vereinen bestehen und die Trainer vom BSV professionell unterstützt werden. Dies ist in Regensburg nicht gegeben. Bei den Top 10- Platzierungen wurde München noch übertroffen, was beim SCR Anlass zur Hoffnung gibt, hier noch zuzulegen.

Die Medaillenausbeute des SCR verteilt sich auf 19 Sportler. Ein Aspekt, der im Vergleich mit vielen anderen Vereinen aus Bayern, wiederrum außergewöhnlich ist.

Erfolgreichste Sportlerin war Nele Weinfurtner mit 3 Gold-, 3 Silber- und 2 Bronzemedaillen. Sie erwischte zum Jahresabschluss ein tolles Wochenende und konnte ihre Jahresbestleistungen nochmal erheblich steigern. Gold holte sie über 100 Rücken (01:09,88) 200 Rücken (02:26,99) und 200m Lagen (02:29,35) Dass Sie bei allen Schwimmtechniken erfolgreich agierte, zeigt ihre große Flexibilität.

Elisabeth Striepling schaffte die Titelverteidigung über 100m Schmetterling in (01:08,36) und wurde 2. Über 50m Freistil (28,42). Yoko Hame konnte sich über 100m Brust (01:21,82) zum ersten Mal in die Goldmedaillenliste eintragen. Bei den Jungs erschwammen sich Gold Cederic Ploskon über 50m Schmetterling(28:00)  zudem wurde er noch 2-mal 2. und 3-mal 3.

Alexander Metzler überraschte alle mit seinem Sieg über 200m Rücken (02:24,25) sowie Platz 2 über 200m Schmetterling.  Alex stellte bei allen Starts neue persönliche Bestzeiten auf und überzeugte seinen Trainer Claus Ludwig. Er geht davon aus, dass Alex eine gute neue Saison schwimmen wird und in der bayerischen Spitze im Jahrgang 2003 eine führende Rolle übernehmen wird.

Überaus erfolgreich auch die jüngste im Team: Noelle Benkler 5x Silber und 1x Bronze waren ihre Ausbeute. Anne Mauerer die noch vor 5 Wochen eine Operation über sich ergehen lassen musste kämpfte sich zu 3x  Silber und 4x Bronze Plätze.

Lilli Danner wurde zweifache Silbermedaillengewinnerin und Emily Orth, Sarah Namysl und Selina Kreiml, Emma Dingeldey schafften einmal den 2. Platz. Bronze erreichten bei den Damen noch Katharina Daum und Ines Höfler.

Bei den Jungs überzeugte seine Trainerin Mandy Seetzen Orth Niklas Dümmelbeck mit 4x Silber und 2x Bronze.

Heimkehrer Mark Missbrandt fügte sich sehr schnell ins Team ein und holte Silber und Bronze. Moritz Minke, Moser Michael und Max Albrandt wurde jeweils 1x Zweiter. Zum guten Mannschaftsergebnis trugen Leon Heberlein, Robin Swoboda und Yannick Westermeier mit jeweils einer Bronzemedaille bei.

Mit 49 % an persönlichen Bestleistungen zum Saisonabschluss können alle Sportler entspannt in die wohlverdiente Schwimmpause gehen. Für die Trainer heißt es in den kommenden 4 Wochen die neue Saison vorzubereiten, um sie wieder erfolgreich gestalten zu können.

Claus Ludwig zollt allen Sportlerin, Trainern, dem ganzen Organisationsteam und ehrenamtlichen Helfern die höchste persönliche Anerkennung. Es macht Spaß, in einen solchen Verein zu wirken.