Die SCR Masters in guter Frühform bei den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften

In guter Frühform am Beginn der Wettkampfsaison präsentierten sich die Masters des SCR bei den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften in Fürth. Mit 21 Gold-, 17 Silber- und 17 Bronzemedaillen war die 21köpfige Mannschaft, die in 99 Einzelrennen und 16 Staffelwettbewerben an den Start ging, das drittstärkste Team in Bayern.

21 Gold-, 17 Silber- und 17 Bronzemedaillen erschwammen die Masters des Schwimmclub Regensburg (SCR) bei den Bayerischen Kurzbahnmeisterschaften in Fürth. Damit war die 21köpfige Mannschaft, die in 99 Einzelrennen und 16 Staffelwettbewerben an den Start ging, das drittstärkste Team im Land der Bayern.

Hoch zufrieden mit dieser Bilanz zeigte sich Trainer Gregor Bahro. „Wir sind noch früh in der Wettkampfsaison und sind jetzt schon gut in Form,“ erklärte er. Er verwies darauf, dass die SCRler mit einigen Krankheitsausfällen zu kämpfen gehabt hätten. Das habe sich vor allem auf die Staffelwettbewerbe ausgewirkt, wo die Regensburger einige Starts absagen mussten. „Trotz dieser Widrigkeiten konnten wir auch bei den Staffeln einen Titel und einige Silber- und Bronzemedaillen erringen.“

Die Leistung von Julia Maria Grasser, die jüngste in den Reihen der SCR Masters, stach heraus. In der Altersklasse 20 (AK 20) startend, wurde sie Bayerische Meisterin über 200 Meter Freistil in einer Zeit von 2:18,89 Minuten. Auch Konkurrenz über 100 Meter Schmetterling konnte sie in 1:09,11 Minuten für sich entscheiden.

Ebenso trumpfte Imola Lörincz (AK 45) in Fürth groß auf. Sie gewann jeweils Gold in ihren Spezialdisziplinen 50 Meter und 100 Meter Brust. Mit ihrer Zeit von 0:37,32 Minuten über die 50 Meter Brust landete sie nach Punkten sogar unter den Top Ten im Starterfeld der Frauen. Für die 100 Meter Brust benötigte sie 1:24,09 Minuten.

Eine Klasse für sich war wieder einmal Rosi Calmus, die heuer erstmals in der für sie neuen AK 65 antrat und dort noch konkurrenzloser war als in den Jahren zuvor. Acht Titel schlugen am Ende des eintägigen Wettkampfes für sie zu Buche. Calmus gewann die 50 Meter und die 100 Meter Rücken (0:48,85/1:36,03) ebenso wie die 50 Meter und 100 Meter Freistil (0:38,05/1:25,79). Die Delphinspezialistin siegte über die 50 und 100 Meter Schmetterling (0:39,33/1:33,70), und auch über die 100 Meter Lagen (1:32,97) und 100 Meter Brust (1:45,54) schlug sie jeweils als Erste an.

Keinen guten Tag erwischt hatte Uschi Wallitsch (AK 55), die zwar die Konkurrenz über die 50 Meter Rücken in 0:39,29 Minuten für sich entscheiden konnte und auch über die 200 Meter Freistil noch Bronzemedaille ergatterte (2:50,44), danach aber wegen körperlicher Beschwerden aufgeben musste.

Sabine Stöckel-Eckard (AK 60) komplettierte die Reihe der Bayerischen Meisterinnen aus Regensburg. Sie gewann die 50 Meter Rücken in 0:46,02 und landete auch über die doppelte Distanz ganz oben auf dem Treppchen (1:41,34). Drei Silbermedaillen rundeten ihre souveräne Leistung in Fürth ab.

Bei den Herren gewann Axel Ehrhardt den Titel in der 100-Metter-Rücken Konkurrenz in 1:05,92 Minuten. Gregor Bahro (AK 35) benötigte 1:01,20 Minuten für die 100 Meter Freistil und wurde damit Bayerischer Meister. Einen Überraschungssieg landete Jan de Swart (AK 40) über 200 Meter Lagen, die er in 2:25,56 Minuten absolvierte. Regensburgs ältester Starter, Horst Kolbe (AK 75) gewann zwei Mal Gold, und zwar über die 50 Meter und 100 Meter Brust (0:56,23/2:12,39)

Ihr einziges Staffelgold holten die in dieser Disziplin sonst eigentlich sieggewohnten SCRler heuer im 4x50 Meter Lagen mixed Wettbewerb. In der Altersklasse C (Gesamtalter 120 - 159 Jahre) erschwammen Tomasz Andrezejczak (AK 30), Julia Maria Grasser, Imola Lörincz und Axel Ehrhardt in 2:09,26 Minuten die Goldmedaille.