Berlin/ Regensburg: Sc Regensburg Schwimmerinnen Conradi und Meißner überzeugen bei den 31. Internationalen deutschen Meisterschaften der Behinderten in Berlin

Kurz vor der Weltmeisterschaft im Schwimmen in Ungarn startete die internationale und deutsche Elite der Schwimmer mit Behinderung bei den IDM in Berlin. Mit dabei die mehrfache erfahrene Olympiateilnehmerin Annke Conradi (1965) und Ihre junge Trainingskollegin Melina Meißner (Jahrgang 2003) – beide vom  Sc Regensburg.

Der Wettkampf war gleichzeitig offizielle Station im Weltcup der Schwimmer mit Behinderung und bot die letzte Gelegenheit, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren. „Ein hochklassiges Feld“, so Trainerin Heike Oehlert: „Von den 52 Nationen und über 600 Sportler wurden alleine 36 Weltrekorde und viele nationale Rekorde aufgestellt“ schwärmt die Trainerin des ScR.

Auch Conradi und Meißner haben sich hervorragend geschlagen: Conradi, die sich auf vielen Strecken qualifiziert hatte, konnte mit Ihrer Erfahrung hervorragende Zeiten erschwimmen und erzielte über 100m Freistil international den 2.ten Platz  in ihrer Startklasse. Das bedeutete Platz 1 in der deutschen Wertung!

Die junge Melina Meißner lies sich nur kurz von dem riesigen Rummel beeindrucken und konnte Ihre Zeit über 50m Brust von 1:23,06 auf 1:19,82 verbessern. „Da war dann auch die Aufregung wie weg geschwommen“, so Oehlert. Für Melina waren es die ersten deutschen Meisterschaften. Mit dieser Zeit erreichte Meißner in ihrer deutschen Startklasse Platz 3, im internationalen Vergleich landete Sie auf einem hervorragenden 6.ten Platz. Die Leistung ist umso beachtenswerter, da die junge Schwimmerin zum Training in Regensburg stets eine Entfernung von 100 km zurücklegen muss, und dies nicht immer möglich ist.

„Mit den Leistungen meiner beiden Damen bin ich super zufrieden“, so Trainerin Oehlert. Ich freue mich schon auf die Arbeit in der kommenden Saison!

 

 

Ulrike Striepling

Pressewartin ScRegensburg